Uganda: Gemütlich durch die grüne Perle Afrikas.

Nach unserem aufregenden Kongo-Trip sind wir etwas abenteuermüde und reif für Erholung. Da kommt es uns gerade Recht, dass die Sehenswürdigkeiten in Uganda wieder einmal so teuer sind, dass wir sie uns nicht leisten können 😉 Langsam neigt sich unser Reisebudget dem Ende zu. Uganda ist ein saftig-grünes Land. Durch schöne Hügellandschaften geht es zum Lake Bunyonyi, wo wir ein paar gemütliche Tage verbringen. Dort versuchen wir uns auch einmal im Einbaum-Paddeln, mit eher mäßigem Erfolg. Da wir uns in der kleinen Regenzeit befinden, regnet es fast jeden Tag – meistens aber nur kurz. Durch den Queen Elizabeth National Park fahren wir über den Äquator in die Rwenzori-Berge. Dabei handelt es sich um ein kaum bekanntes 5.000er Massiv. Eine Tour hier wäre sehr schön, leider funktioniert das mangels Infrastruktur aber wieder nur mit Guides und im Expeditionsstil (zu teuer und aufwändig für uns). Also fahren wir nach einer Nacht am Fuße der Berge weiter in Richtung Hauptstadt Kampala. Es geht zäh voran, wie so oft in Afrika sind die Straßen einspurig und ständig bremsen einen Bumper aus. Leider sind diese Bumper notwendig, denn sonst würde auch innerorts mit 120 km/h gebrettert… In Kampala richten wir uns im Garten des zentral gelegenen Kampala Backpacker ein. Zusammen mit Martin aus Deutschland verbringen wir dort einige feucht-fröhliche Nächte 🙂 Die Hauptstadt Ugandas ist eine wunderbar afrikanische Großstadt voller Chaos und Leben. Durch den Verkehr kommt man am Besten auf einem Boda Boda (Motorrad-Taxi), dessen Fahrer sich wie Berserker durch die Lücken zwischen den Autos pressen. So eine Fahrt ist Adrenalin pur! Was uns hier negativ auffällt ist die ständige Bettelei. Damit wurden wir bisher fast überall in Afrika konfrontiert, aber hier in Uganda ist es wieder einmal extrem auffällig. Ständig ruft jemand „Mzungu, Mzungu!“ (Europäer) und hält die Hand auf. Das nervt! Wir geben seit Beginn unserer Reise nur offensichtlich hilflosen Menschen Geld. Ansonsten gibt es von uns nichts ohne Gegenleistung, man führt die Menschen damit nur in die Abhängigkeit (z.B. gehen Kinder dann lieber betteln als zur Schule und verbauen sich damit die Zukunft). Das gleiche gilt übrigens auch für einen Großteil der Entwicklungshilfe und Spenden für Afrika – es ruiniert den Kontinent! Die Menschen werden dadurch systematisch in die Untätigkeit und Abhängigkeit geführt – aber das ist ein Kapitel für sich. Wir fahren weiter an die historische Quelle des Nils in Jinja. Flußaufwärts finden wir ein sehr schönes Camp direkt am Victoria-Nil, wo wir auf die beiden Deutschen Marion und Michael (mum-weltreise.de) treffen. So geht unsere Zeit in Uganda relativ unspektakulär aber entspannt zu Ende.

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4 Kommentare

    1. Hallo ihr beiden!

      Wir sind seit Januar/Februar 2018 wieder gut zu Hause in Deutschland angekommen! Auch der Toyo hat es im Container von Djibouti über Italien zurück nach Deutschland geschafft.

      Bisher haben wir noch keine Zeit gefunden, unsere Website auf den aktuellsten Stand zu bringen. Es fehlen noch drei Fotoberichte und einige Länderinfos. Das wollen wir aber in den kommenden Tagen und Wochen angehen.

      Viele Grüße, Anja & Lukas

  1. Danke fürs virtuelle Mitnehmen. Ich habe eure Seite gerade erst gefunden und sie mir in die Bookmarks geschoben. Ich bin mir sicher, dass ich hier noch ein paar vergnügliche Stunden mitreisen werde ;).

    Danke. Grüße, Andy

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